Präsidenten-Kolumne. Zukunft Poker

Die Zukunft aus der Sicht der Verbands-Präsidenten

Stephan Kalhamer
Die Zukunft von Poker hängt meiner Meinung nach davon ab, inwieweit das Bewusstsein bei Hobby- und Profispielern, Verbänden, Medien und Industrie erwacht: alle sitzen im gleichen Boot. Die Scharmützel untereinander sind für keine Partei zielführend. Jedes Lager hat seine Daseinsberechtigung. Die Goldgräberstimmung ist vorbei. Es folgt die Konsolidierung. Die Kräfte werden gebündelt. Nur durch die gedankliche Vereinigung der vermeintlich gegensätzlich orientierten Interessenvertretungen kann das übergeordnete Ziel erreicht werden: das Spiel ohne Einschränkungen durch die Politik und ohne Vorurteile der Gesellschaft zu spielen.

 
 

MSturc-mailMartin Sturc
Die Zukunft von Poker steht für mich in klarem Kontrast zu seiner Vergangenheit. Historisch betrachtet war Poker immer ein Spiel um Geld. Damit einher gingen finanzielle Risiken der Spielteilnehmer und in Folge unvermeidbar auch Themen wie z. B. Spielsucht und ein daraus entstehender sozialschädlicher Charakter. Die zahlreichen positiven Aspekte des Spiels wurden dadurch in den Hintergrund gedrängt. Die Zahl jener Personen, die Poker aufgrund der geistigen Herausforderung und der überaus geselligen Komponente lieben, ist jedoch weitaus größer (und vor allem beständiger) als die Gruppe der „Geldspieler“. Insbesondere deshalb wird sich Poker künftig mehr und mehr in der Welt des organisierten Sports etablieren und dort nachhaltig bestehen bleiben.

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