Kalhamer neuStephan Kalhamer, DPSB Präsident: Seit unserer Gründung sind wir deutscher Vertreter der International Federation of Poker (IFP). In enger Absprache mit IFP Präsident Patrick Nally sind wir stets bemüht, durch beispielgebende Spielformen oder Organisationsmodelle für alle Nationen Diskussionsgrundlagen zu liefern. So haben wir auf einer großen IFP-Tagung in Lemberg unser Konzept der Heads Up Liga vorgestellt. Vor allem im deutschsprachigen Raum tauschen wir uns rege über die jeweiligen rechtlichen und sportpolitischen Entwicklungen aus. In der Schweiz wird aktuell bravourös um die Liberalisierung des Turnierpokerspiels gekämpft und in Österreich leistete mein Kollege Martin Sturc jüngst durch seine Magisterarbeit zum Thema hervorragende Arbeit. Lose, aber besonders herzliche Verbindungen pflegen wir zum argentinischen Verband.

 

MSturc-mailMartin Sturc, APSA Präsident: Wir pflegen bereits seit vielen Jahren die sportlichen Beziehungen zu anderen nationalen Pokerverbänden. Besonders stolz sind wir auf die Organisation des weltweit ersten anerkannten Länderspiels im Pokersport (Österreich vs. Polen, 2011) sowie die Durchführung eines europaweiten Turniers mit zwölf teilnehmenden Nationen, welches in Wien, gemeinsam mit Serbien und Bosnien & Herzegowina, veranstaltet wurde. Darüber hinaus stehen wir in regem Kontakt mit der International Federation of Poker und vertreten dabei nicht nur die Interessen des österreichischen Pokersports auf internationaler Ebene, sondern waren unter anderem auch maßgeblich an der Erstellung eines einheitlichen Regelwerks beteiligt.